Dina Rantsevich

Das bin ich:

Mit 5 Jahre bin ich in die Turnhalle der Olympischen Sportschule für Kunstturnen in Minsk, Weißrussland eingeladen worden, und es war die Liebe vom ersten Blick. Für die nächsten 10 Jahre ist mein zentraler Lebenspunkt die Kunstturnhalle geworden. Lokale, regionale und nationale Wettkämpfe, Kaderlehrgänge mit Schulbefreiung, Trainingszeiten von 25+ Stunden in der Woche hatten mir nicht nur sehr viel Spaß gemacht, sondern auch viele wichtigen Lebenserfahrungen gebracht, die man als Kind nicht wirklich so wahrnimmt, aber als Erwachsene später dann sehr zu schätzen weiß.

Persönliche Erfolge:

In den 80er Jahren war die Digitalisierung in der Soviet Union noch nicht so weit fortgeschritten, und die Berichterstattung, Ergebnisdienste samt Fotogalerien, geschweige von Videomaterial noch nicht so umfangreich von Turnwettkämpfen vorhanden. Meine stärksten Erinnerungen blieben von einem lokalen Wettkampf, wo ich  im Alter von ca. 9 Jahre den 3ten Platz mit Fußverletzung und einem „humpeligen“ Überschlag über den Sprungtisch (damals eigentlich noch Sprungpferd) erreicht hatte. Mit 10 Jahren hatte ich noch einen denkwürdigen Wettkampf in meiner Stammsporthalle, wo ich vor allen Zuschauern inklisiv meiner Familie eine spektakuläre Balkenübung mit 4 Stürzen präsentiert hatte. Aber es gab viele schöne Erinnerungen an die Mannschaftswettkämpfe sowie Einzelerfolge, die mich bis heute begleiten.

Mein Lieblingsgerät: Balken.

Meine Lieblingsteile: Flugteile an Barren – Gienger und Jäger.

Meine Trainerzeit:

Seit 2010 bin ich bei TG Nieder-Roden als Trainer-Assistentin und dann ab 2011 als Trainerin mit C-Lizenz engagiert.

In 2013-2015 war ich als Trainerin auch bei TSV Heusenstamm in Kunstturnzentrum tätig und habe mit Kaderkinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahre im olympischen AK-Programm primär am Balken und Boden gearbeitet und die Turnerinnen für die Hessischen Meisterschaften und Leistungsvoraussetzungstests vorbereitet.

In 2013 habe ich ebenso eine Kampfrichter B Lizenz erworben, welche ich in 2017 nicht nur bestätigen konnte, sondern sogar auf die A-Lizenz (höchste Landeslizenz) umwandelte.